Ferhat Aydin

FERHAT AYDIN

IHR RATSKANDIDAT
FÜR LÜNEN-NORD

Glückauf!

As a boy from the neighborhood, I'll work a lot so that I can represent your interests in the council of our city of Lünen. I am 36 years old, married and have a three year old son.

Unser Quartier verdient mehr Aufmerksamkeit

Als Bergmannskind liegt mir unser Quartier besonders am Herzen. Oft habe ich mit unserer Mutter zusammen am Eingang der Zeche Viktoria auf den Feierabend unseres Vaters gewartet. Das sind schöne Erinnerungen. Das Gelände der Zeche muss wieder zu einem schönen Ort werden, damit künftige Generationen sich rückblickend ebenfalls an schönen Momenten erfreuen können.

Meine Mitgliedschaften

DAS BIN ICH

1984 bin ich als fünftes von sechs Kindern einer in den 1960er Jahren zugezogenen Bergmannsfamilie in Lünen auf die Welt gekommen.

Ich habe genauso wie meine Geschwister den kath. Marien-Kindergarten besucht. Nach der Viktoria-Grundschule kamen wir auf die Geschwister-Scholl-Gesamtschule, an der wir auch das Abitur gemacht haben.

Danach weichen die Bildungsbiographien zwischen mir und meinen Geschwistern nur wenig ab. Ich habe anders als meine beiden Brüder mich wie meine drei Schwestern für ein Lehramtsstudium an der Universität Duisburg-Essen entschieden.

Außer während des Studiums und einem Praktikum bei der SPD Hamburg 2008 war Lünen immer mein Lebensmittelpunkt.

Ich lebe mit meiner Frau und unserem gemeinsamen Sohn in Lünen-Nord und wir sind in diesem Stadtteil fest verankert. Zu meinen Hobbys gehört neben unserem Garten der BVB und das Reisen.

POLITIK

Als die Anschläge von Mölln und Solingen sich ereignet haben, war ich noch im Grundschulalter. Diese furchtbaren Ereignisse sollten nachhaltig mein politisches Bewusstsein prägen. Bereits in der Grundschule habe ich Verantwortung als Klassensprecher übernommen, um im Rahmen meiner Möglichkeiten eine Kultur des Friedens zu fördern. An der weiterführenden Schule sollte es nicht anders werden.

Als Mitglied der Juso-Hochschulgruppe habe ich mich aktiv gegen die Einführung von Studiengebühren eingesetzt, bevor ich 2007 endlich Mitglied der SPD wurde.

2008 habe ich ein freiwilliges Praktikum bei dem damaligen Hamburger Europaabgeordneten Vural Öger und der SPD-Hamburg absolviert. Hier habe ich mich neben Europaangelegenheiten auch für die Bürgerschaftswahlen 2008 eingesetzt. 

Von Anfang an waren meine Bestrebungen darauf ausgerichtet, über den Ortsverein hinaus im politischen Raum mitzuwirken. Das wurde intensiv, als die Sozialdemokraten vor Ort aufgefordert waren, den Bremer Entwurf eines Bundeskonzepts zu bearbeiten, woraus später das Hamburger Programm entstand.

Eine Fortsetzung davon war mein Engagement, als es darum ging, einen Leitantrag zum Thema Integration zu erarbeiten. Das Ergebnis habe ich auf dem Parteitag 2011 vorgetragen. Seit dieser Zeit belege ich verschiedene Wochenendseminare in Bonn bei der Friedrich-Ebert-Stiftung zu kommunalpolitischen Themen wie Stadtentwicklung, Parteiorganisation und Strukturwandel. Seminare für angehende kommunale Mandatsträger habe ich ebenso belegt.

Ab 2016 war ich stv. Vorsitzender meines Ortsvereins Lünen-Nord, bis ich ab 2018 zunächst kommissarisch und ab 2019 offiziell den Vorstandsvorsitz übernommen habe.

BERUF

Nach dem Abitur 2003 an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Lünen habe ich an der Universität Duisburg-Essen Lehramt für Gymnasien/Gesamtschulen mit den Fächern Sozialwissenschaften, Pädagogik und Geschichte studiert.

Das Referendariat habe ich ab 2008 an der Sophie-Scholl Gesamtschule in Hamm absolviert.

Meine erste Planstelle als Studienrat hat mich 2010 nach Dortmund an die Gesamtschule Scharnhorst geführt. An dieser Schule habe ich ab 2014 als Oberstudienrat den Übergang Primarstufe-Sekundarstufe I koordiniert.

2017 erfolgte mein Wechsel an die Käthe-Kollwitz Schule in Recklinghausen, wo ich seit 2018 als Studiendirektor aktiv die Schulentwicklung koordiniere.

BILDUNG

Gute Bildung darf nichts kosten – auch nicht im Vorschulalter.
Alle Schüler*innen haben das Recht auf allerbeste Bildung. Als Kommune können wir unsere Schulen mit modernen Gebäuden und Außengeländen ausstatten, die sich an den Bedürfnissen unserer Schüler*innen orientieren. Hier sind wir als Kommune bisher gut aufgestellt. Es ist wichtig, das bisher Erreichte beizubehalten und unsere Schulen weiter zu unterstützen. Als Lehrer an einer weiterführenden Schule erkenne ich aber auch die Notwendigkeit, die Digitalisierung voranzubringen.

Die Corona-Pandemie hat bundesweit den Lernbetrieb an Schulen eingeschränkt. Es hat stellenweise Wochen gedauert, bis sich Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen organisieren konnten, um den Unterrichtsbetrieb mit Hilfe digitaler Medien fortzusetzen.

Als Kommune müssen wir unsere Schulen bei der Entwicklung von Medienkonzepten unterstützen, damit nach und nach alle unsere Schulen von den bereitgestellten 5 Milliarden € Bundesmitteln profitieren können.

Schulen in sozial benachteiligten Stadtteilen, z.B. die Viktoria-Grundschule, sollten hier besondere Unterstützung erfahren, damit die Chancengleichheit gesichert wird.
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SPORT

Gute Bildung darf nichts kosten – auch nicht im Vorschulalter.
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Der Wegfall der Montanindustrie in unserer Region hat auch den Sport in Lünen betroffen. Die verschwundenen 20.000 Arbeitsplätze hatten Auswirkungen auf den Sport in unserer Stadt. Mit dem Sportentwicklungskonzept 2007-2020 wurde versucht, die Auswirkungen des Strukturwandels für alle Menschen möglichst angenehm zu gestalten. Wir brauchen für die Zeit ab 2020 ein neues Sportentwicklungskonzept. Das neue Sportentwicklungskonzept sollte auf das Vorangegangene aufbauen und ergänzt werden.

Ca. 10% der Lüner*in leben in Lünen-Nord. Dem Sport sollte in unserem Stadtteil mit seinen besonderen Herausforderungen mehr Beachtung geschenkt werden. Früher war der Schützenhof nicht nur ein Platz für Sportereignisse, sondern auch für Begegnungen. Wir brauchen in Lünen-Nord wieder einen zentralen Platz, der Menschen zusammen bringt.

In Anlehnung an „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ setze ich mich für die Initiative „Verein ohne Rassismus – Verein mit Courage“ ein. Dieses Qualitätssiegel könnte von der Kommune an Vereine übergeben werden, die sich in diesem Bereich besonders engagieren. Die wiederkehrenden Rassismus-Vorwürfe machen solch ein Projekt nötig, das die Vereine dabei unterstützt, sich in diesem Bereich besonders zu profilieren.
Grob skizziert beginnt der Stadtteil Lünen-Nord am südlichen Ufer der Lippe, im Westen stellt die Borkerstraße und im Osten die Münsterstraße ihre Außengrenzen dar. Die Grenze im Norden verläuft entlang der Schulstraße, Wehrenboldstraße und die Zwolleallee. Es handelt sich zum Teil um einen Stadtteil im Innenstadtbereich.

In diesem Bereich eine Forensik zu bauen, ähnelt überspitzt der Idee, auf der Domplatte in Köln eine Forensik zu bauen. Trotz des Einsatzes von Bürgerinitiativen, Anwohnern, Politik, Verwaltung und anderen Akteuren war es nicht möglich, gegen dieses Vorhaben des Landes Nordrhein-Westfalen anzukommen.
Bereits Winston Churchill sagte: „Wenn du nicht gegen den Club ankommst, sei mit dem Club.“ Trotz sehr kritischer Betrachtung dieses Zitates könnte es durchaus Sinn machen, es auf die Diskussion um die Forensik zu übertragen. Im Moment spricht alles dafür, dass die Forensik auf dem Gelände Viktoria I/II gebaut werden soll.

Alle Beteiligten müssen sich dafür einsetzen, dass die Forensik nicht in die unmittelbare Nähe des Wohngebietes, sondern weiter hinten gebaut wird. Hierbei handelt es sich nicht um einen wirklich zufriedenstellenden Kompromiss, es macht aber die Situation erträglicher. Für die restliche Fläche heißt es, das Zepter als Kommune selber in die Hand zu nehmen. Es gibt Bereiche, die sich für Wohnbebauung, Naherholung, Bolzplätze, Spielplätze, Bocciaplätze u.ä. eignen.
Der von unserem Ortsverein initiierte Runde Tisch Münsterstraße muss fortgesetzt werden. Seit dem gibt es in den Bereichen Ordnung und Sicherheit Fortschritte. Dieser Zustand muss dauerhaft erhalten bleiben.

Insgesamt gibt es in Lünen-Nord drei Wettbüros und fünf Spielhallen. Bis auf eine Spielhalle befinden sich alle auf der Münsterstraße. Die Konzentration von so vielen Vergnügungsstätten auf so engem Raum in diesem sozialbenachteiligten Stadttei,l ist nicht zu akzeptieren. 82 von den insgesamt 211 Spielautomaten in Lünen befinden sich im Lüner-Norden. Wir brauchen deshalb dringend ein neues Spielstättenkonzept

DAFÜR BRENNE ICH

2010 habe ich meine erste Planstelle als Studienrat an der Gesamtschule in Dortmund Scharnhorst angenommen. Zuvor habe ich das Referendariat an der Sophie-Scholl Gesamtschule in Hamm absolviert. Aus Überzeugung habe ich mich für diese Schulform im sozialen Brennpunkt entschieden. Ich wollte aktiv die Schule mitgestalten und weiterentwickeln. Nach der Übernahme verschiedener Aufgaben an dieser Schule wie SV-Lehrer, Sprecher Lehrerrat, Koordinator Übergang Primarstufe-Sekundarstufe I u.ä. wurde mir bewusst, dass die von allen Beteiligten geleistete gute Arbeit ein Dach benötigt. Hierzu habe ich die Schule dem internationalen Schulnetzwerk der UNESCO-Projektschulen herangeführt und bin seit 2013 ununterbrochen UNESCO-Schulkoordinator. 2017 habe ich an die Käthe-Kollwitz Schule in Recklinghausen-Süd gewechselt. Als Studiendirektor an dieser Schule bin ich nach wie vor als UNESCO-Schulkoordinator tätig. In meiner Funktion als UNESCO-Schulkoordinator setze ich mich mit großem Engagement in den Bereichen Menschenrechtsbildung und Demokratieerziehung, Interkulturelles Lernen, Zusammenleben in Vielfalt, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Global Citizenship, Freiheit und Chancen im digitalen Zeitalter und UNESCO-Welterbeerziehung ein.
Das Bewusstsein, dass wir in großen Teilen Europas noch nie so eine lange Friedensphase hatten, führte dazu, dass ich mich intensiver mit Europa beschäftigt habe. Nach einem freiwilligen Praktikum beim damaligen Hamburger Europaabgeordneten Vural Öger und der SPD-Hamburg 2008, habe ich auch in Lünen nach Möglichkeiten gesucht, die Idee von einem gemeinsamen Europa zu unterstützen. Hierzu habe ich mich 2010 der Europa-Union Deutschland, Stadtverband Lünen e.V. angeschlossen. Für einige Zeit war ich auch Schulbeauftragter im Vorstand und habe Schulen in unserer Region mit Beratung dabei unterstützt, sich als Europaschulen zertifizieren zu lassen. In diese Zeit fällt u.a. auch die Zertifizierung des Stein Gymnasiums in Lünen.

Wenn berücksichtigt wird, dass Deutschland und Frankreich sich innerhalb von 90 Jahren drei Mal als Kriegsgegner, Deutsch-Französischer-Krieg, I. Weltkrieg und II. Weltkrieg, gegenüberstanden und heute von einer tiefgehenden Freundschaft ausgegangen werden kann – ist die Idee von einem gemeinsamen Europa gut, die auf allen Ebenen unterstützt werden sollte.
Es gibt kein Ende des Erinnerns. Es gibt keine Erlösung von unserer Geschichte“ (Frank-Walter Steinmeier, 8. Mai 2020)

Unsere Geschichte nimmt uns in die Pflicht, uns für Toleranz und gegen Rassismus jeglicher Form einzusetzen. Der Tot von weltweit bis zu 60 Millionen Menschen während des zweiten Weltkrieges darf niemals vergessen werden. Die Erinnerung muss weiterleben, damit sich die Geschehnisse in keiner Form wiederholen.

Als Teil dieser Gesellschaft fühle ich mich verpflichtet, die Erinnerungen am Leben zu halten. Sei es mit einem Unterrichtsgang mit Schüler*innen zum Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau, durch die Übernahme der Patenschaft für die Wanderausstellung „Erinnern nicht vergessen“, durch die Übernahme von Patenschaften für Stolpersteine oder durch das Führen von Gesprächen mit Zeitzeugen, die Auschwitz überlebt haben.
Das Bewusstsein, dass wir in großen Teilen Europas noch nie so eine lange Friedensphase hatten, führte dazu, dass ich mich intensiver mit Europa beschäftigt habe. Nach einem freiwilligen Praktikum beim damaligen Hamburger Europaabgeordneten Vural Öger und der SPD-Hamburg 2008, habe ich auch in Lünen nach Möglichkeiten gesucht, die Idee von einem gemeinsamen Europa zu unterstützen. Hierzu habe ich mich 2010 der Europa-Union Deutschland, Stadtverband Lünen e.V. angeschlossen. Für einige Zeit war ich auch Schulbeauftragter im Vorstand und habe Schulen in unserer Region mit Beratung dabei unterstützt, sich als Europaschulen zertifizieren zu lassen. In diese Zeit fällt u.a. auch die Zertifizierung des Stein Gymnasiums in Lünen.

Wenn berücksichtigt wird, dass Deutschland und Frankreich sich innerhalb von 90 Jahren drei Mal als Kriegsgegner, Deutsch-Französischer-Krieg, I. Weltkrieg und II. Weltkrieg, gegenüberstanden und heute von einer tiefgehenden Freundschaft ausgegangen werden kann – ist die Idee von einem gemeinsamen Europa gut, die auf allen Ebenen unterstützt werden sollte.
Als UNESCO-Schulkoordinator unterstütze ich den Verein The Global Experience. Gemeinsam mit dieser internationalen Non-Profit-Organisation, die sich im Bereich der globalen und entwicklungspolitischen Bildung sowie in sozialen und ökologischen Projekten engagiert, arbeite ich an dem Aufbau eines Schulpartnernetzwerkes mit Schulen aus Deutschland und Namibia.

Im Februar 2020 bin ich dienstlich nach Namibia gereist, um dieses Schulpartnernetzwerk weiterzuentwickeln. Es konnten zwei Partnerschaftsverträge zwischen Schulen aus Deutschland und Namibia geschlossen werden. Bei allen vier Schulen handelt es sich um weiterführende Schulen. Zusätzlich konnte der Kontakt zwischen einer Grundschule aus Recklinghausen und der Elim-Primary-School Windhoek, hergestellt werden.

Unsere Geschichte nimmt uns in die Pflicht, die Geschehnisse der deutschen Kolonialzeit in Afrika und insbesondere in Namibia aufzuarbeiten, damit das Leid der Herreros und anderer Völker Namibias nicht vergessen wird. Eine stabile Partnerschaft zwischen Deutschland und Namibia setzt die Versöhnung mit ihrer Bevölkerung voraus. Dafür setze ich mich weiterhin ein.

Es macht mich glücklich als Schüler die Geschwister-Scholl Gesamtschule besucht zu haben, die bereits seit den 1990er Jahren Kontakte nach Namibia pflegt.

MEIN ORTSVEREIN

Für die Bürgerinnen und Bürger sind wir Ansprechpartner vor Ort. Dank Eurer Unterstützung konnten wir in der Vergangenheit einiges bewirken. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns auch weiterhin durch Eure Anregungen und Kritik helfen, unseren Ortsteil lebens- und liebenswert zu gestalten.

Unsere Vorstandssitzungen finden an jedem dritten Mittwoch im Monat um 18.30 Uhr in der AWO Begegnungsstätte „Zur gemütlichen Schranke“, Münsterstr. 50 statt.

FRAG MICH

Du kannst mir gerne Deine Fragen.

Stadttorstr. 5 44532 Lünen

0 23 06 15 29

ferhat.aydin(at)gmx.de