Politik

Als die Anschläge von Mölln und Solingen sich ereignet haben, war ich noch im Grundschulalter. Diese furchtbaren Ereignisse sollten nachhaltig mein politisches Bewusstsein prägen. Bereits in der Grundschule habe ich Verantwortung als Klassensprecher übernommen, um im Rahmen meiner Möglichkeiten eine Kultur des Friedens zu fördern. An der weiterführenden Schule sollte es nicht anders werden.

Als Mitglied der Juso-Hochschulgruppe habe ich mich aktiv gegen die Einführung von Studiengebühren eingesetzt, bevor ich 2007 endlich Mitglied der SPD wurde.

2008 habe ich ein freiwilliges Praktikum bei dem damaligen Hamburger Europaabgeordneten Vural Öger und der SPD-Hamburg absolviert. Hier habe ich mich neben Europaangelegenheiten auch für die Bürgerschaftswahlen 2008 eingesetzt. 

Von Anfang an waren meine Bestrebungen darauf ausgerichtet, über den Ortsverein hinaus im politischen Raum mitzuwirken. Das wurde intensiv, als die Sozialdemokraten vor Ort aufgefordert waren, den Bremer Entwurf eines Bundeskonzepts zu bearbeiten, woraus später das Hamburger Programm entstand.

Eine Fortsetzung davon war mein Engagement, als es darum ging, einen Leitantrag zum Thema Integration zu erarbeiten. Das Ergebnis habe ich auf dem Parteitag 2011 vorgetragen. Seit dieser Zeit belege ich verschiedene Wochenendseminare in Bonn bei der Friedrich-Ebert-Stiftung zu kommunalpolitischen Themen wie Stadtentwicklung, Parteiorganisation und Strukturwandel. Seminare für angehende kommunale Mandatsträger habe ich ebenso belegt.

Ab 2016 war ich stv. Vorsitzender meines Ortsvereins Lünen-Nord, bis ich ab 2018 zunächst kommissarisch und ab 2019 offiziell den Vorstandsvorsitz übernommen habe.