Stadtentwicklung

Grob skizziert beginnt der Stadtteil Lünen-Nord am südlichen Ufer der Lippe, im Westen stellt die Borkerstraße und im Osten die Münsterstraße ihre Außengrenzen dar. Die Grenze im Norden verläuft entlang der Schulstraße, Wehrenboldstraße und die Zwolleallee. Es handelt sich zum Teil um einen Stadtteil im Innenstadtbereich.

In diesem Bereich eine Forensik zu bauen, ähnelt überspitzt der Idee, auf der Domplatte in Köln eine Forensik zu bauen. Trotz des Einsatzes von Bürgerinitiativen, Anwohnern, Politik, Verwaltung und anderen Akteuren war es nicht möglich, gegen dieses Vorhaben des Landes Nordrhein-Westfalen anzukommen.

Bereits Winston Churchill sagte: „Wenn du nicht gegen den Club ankommst, sei mit dem Club.“  Trotz sehr kritischer Betrachtung dieses Zitates könnte es durchaus Sinn machen, es auf die Diskussion um die Forensik zu übertragen. Im Moment spricht alles dafür, dass die Forensik auf dem Gelände Viktoria I/II gebaut werden soll. 

Alle Beteiligten müssen sich dafür einsetzen, dass die Forensik nicht in die unmittelbare Nähe des Wohngebietes, sondern weiter hinten gebaut wird. Hierbei handelt es sich nicht um einen wirklich zufriedenstellenden Kompromiss, es macht aber die Situation erträglicher. Für die restliche Fläche heißt es, das Zepter als Kommune selber in die Hand zu nehmen. Es gibt Bereiche, die sich für Wohnbebauung, Naherholung, Bolzplätze, Spielplätze, Bocciaplätze u.ä. eignen.

Der von unserem Ortsverein initiierte Runde Tisch Münsterstraße muss fortgesetzt werden. Seit dem gibt es in den Bereichen Ordnung und Sicherheit Fortschritte. Dieser Zustand muss dauerhaft erhalten bleiben.

Insgesamt gibt es in Lünen-Nord drei Wettbüros und fünf Spielhallen. Bis auf eine Spielhalle befinden sich alle auf der Münsterstraße. Die Konzentration von so vielen Vergnügungsstätten auf so engem Raum in diesem sozialbenachteiligten Stadttei,l ist nicht zu akzeptieren. 82 von den insgesamt 211 Spielautomaten in Lünen befinden sich im Lüner-Norden. Wir brauchen deshalb dringend ein neues Spielstättenkonzept 

Stadt mit Kreis und Land Hand in Hand